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STAR WARS: Das Sklavenschiff

Verlag: Heyne Verlag
Heft-Nummer: 2
Ausgabe: Taschenbuch
Original-Titel: Slave Ship
Erschienen: 02 / 2002
ISBN: 3-453-19912-X
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Der Kopfgeldjägerkrieg #2

Inhalt:
Damals:
(Unmittelbar nach der Schlacht um Yavin – SW Episode 4)
Das Komplott, der durchtriebene Plan, zur Zerschlagung der Kopfgeldjägergilde scheint erfolgreich gewesen zu sein. Bossk, selber Kopfgeldjäger, hat seinen Vater, Kopf der Gilde, nach der Art der Trandoshaner aufgefressen und die verbliebenen Gebeine seiner Trophäensammlung hinzugefügt. Leider genügt dieser Akt der Führungsübernahme nicht. Die alte Gilde zerfällt in zwei Fraktionen, von denen Bossk nur die jüngeren Mitglieder um sich sammeln kann. Und selbst in dieser neuen Gruppe entgleiten Bossk schnell die Zügel.

Vor dem Imperator hat sich Prinz Xixor, Führer der Verbrecherorganisation "Schwarze Sonne", für sein scheinbares Versagen zu verantworten. Statt einer Gilde gibt es nun derer zwei. Xixor erwirkt einen Aufschub, um seinen Plan zur endgültigen Zerschlagung der Gilde zu vervollständigen. Er weiß, der Imperator wird ihm keine weitere Chance geben.

Inmitten dieser Intrigen gelingt einem Elite-Sturmtruppler die Kaperung, Entführung eines imperialen Sternzerstörers und der Diebstahl wichtiger Übertragungs-Codes. Ein horrendes Kopfgeld hetzt dem abtrünnigen Soldaten sämtlichen Abschaum der Galaxis auf den Hals, darunter auch ein besonderes Team: Boba Fett und Bossk. Ob die hartgesottenen Kämpfer ihr Ziel erreichen – diese Frage stellt sich kaum, wer allerdings den anderen danach über das Ohr hauen wird ...

Heute
(Nach dem Tod von Jabba dem Hutt – SW Episode 6)
Die Zweckgemeinschaft Boba Fett, Dengar und das Mädchen Neelah befinden sich im tiefen Raum, auf dem Weg zu einem Ziel, das nur Fett kennt. Der Kopfgeldjäger ist nicht bereit, seine Begleiter in seine Pläne einzuweihen – und er versteht es, seiner Position auf seine unnachahmlich kühle Art Nachdruck zu verleihen. Neelah jedoch ist zu heißblütig, um Vorsicht walten zu lassen. Sie will wissen, wer ihre Erinnerung, ihre Identität gelöscht hat. Sie will endlich wissen, wer sie ist! Mit Sicherheit ist sie keine einfache Tänzerin.

Zur gleichen Zeit in den Kuat-Triebwerkswerften. Kuat von Kuat, Leiter der Werft, hat sich auf ein gefährliches Spiel eingelassen. Er weiß, nur zu gern würde der Imperator die Werft unter totale imperiale Kontrolle bringen. Bislang wurde dieser Aufwand gescheut. Aber Kuat von Kuat hat eine Intrige gesponnen, deren Aufdeckung dem Imperator genau den Vorwand liefern würde, die Werft mit Sturmtruppen zu besetzen. Die Zeit läuft Kuat davon ...

Meinung:
K. W. Jeter verfolgt präzise die in Teil 1 der Trilogie aufgebauten Handlungsstränge. Obwohl sich die Stränge auf gleich zwei Zeitebenen bewegen, funktioniert das außerordentlich gut. Eine Verwirrung entsteht dabei nicht. Allerdings ist nicht jeder Strang gleich spannend. Vorne weg ist sicherlich die Rückblende der beste der drei. Boba Fett geht wie immer planvoll und rücksichtslos vor, nichts scheint ihn überraschen zu können. Wären da nicht immer wieder die Einblicke in seine Gedankengänge, die Art und Weise seiner Gespräche, könnte man ihn für einen Androiden halten.
Prinz Xixor, der Anführer der "Schwarzen Sonne", ist ein weiterer Charakter, der die Bösewichte in dieser Geschichte repräsentiert. Beide, Xixor und Fett, stehen für das Gefühl der Leser, das man mit dem Zitat „Ach, wie muss das fein sein, einmal richtig Schwein sein ...“ am ehesten beschreiben kann. Zwar sind sie Anti-Helden, aber sie sind sehr gut in die Geschichte eingebunden, dass man zwangsläufig mit ihnen fiebert.

Fazit: K. W. Jeter schafft es die Spannung mit dem 2. Teil der Kopfgeldjäger-Trilogie zu steigern. Angesichts der losen Enden des Romans ist die Lektüre von Teil 3 ein Muss.

Bildquelle: Heyne Verlag

[ mn ]


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Autor: K. W. Jeter
Übersetzer: Ralf Schmitz


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