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Startseite » Roman » SCIENCE FICTION » Aliens - Das Labyrinth

SCIENCE FICTION: Aliens - Das Labyrinth

Verlag: Goldmann Verlag
Ausgabe: Taschenbuch
Original-Titel: Aliens: Labyrinth
Erschienen: 07 / 1998
ISBN: 3-442-24821-3
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Inhalt:
Die Raumstation Innominata ist weit von der Erde entfernt. Seltsame Dinge geschehen dort. Menschen verschwinden während einer hochgeheimen Forschungsserie. Als ein Assistent von Dr. Church, dem Leiter der Forschung, stirbt, wird von der Erde ein Ersatz geschickt, der dem Doktor auf die Finger schauen soll. Dieser Ersatz ist Colonel Crespi, ein Marine und Wissenschaftsoffizier. Seinem Eintreffen gehen zahlreiche Gerüchte voraus. Die harmlosesten beschäftigen sich mit der Forschung an Viren, die gefährlichsten decken sich mit Crespis Befürchtungen: der Forschung an Alien-Drohnen.

Crespis Ängste beruhen auf persönlichen Erfahrungen. Bei einem seiner ersten Einsätze als junger Soldat verlor er alle anderen Zugkameraden durch den Angriff der Aliens.

Dr. Church begegnet Crespi äußerst zuvorkommend, sieht er in dem Soldaten doch einen intelligenten Widerpart, der eine Bereicherung für seine Forschung sein könnte. Churchs Verhaltensexperimente mit den Aliens sind skrupellos und überheblich. Er denkt, er habe die Drohnen unter Kontrolle. Offenbar ist er der Ansicht, die Aliens der menschlichen Psyche zu unterwerfen.
Crespis Nachforschungen ergeben, dass bereits dutzende Menschen an Bord der Station verschwunden sind. Während er sich weiter bemüht, die Geheimnisse auf der Innominata zu lüften, bricht das erste Alien aus seinem angeblich sicheren Käfig aus.

Meinung:
Die Tochter des in der Riege der SF-Autoren bekannten Steve Perry und bereits Co-Autorin bei "Aliens – Krieg der Frauen" liefert hier einen miesen Abenteuer-Roman im Alien-Universum ab. Wer das Buch nach der Aliens-Trilogie von Steve Perry liest, wird nicht viele Überraschungen erleben, denn die Figur des genialen aber geistig verwirrten Wissenschaftlers gibt es in zahlreichen Geschichten und bietet hier keine neuen Facetten.
Die Rückblicke einzelner Romanfiguren, welche die Motivation der Akteure beleuchten soll, sind etwas lang geraten, wenn nicht sogar überflüssig, da sie den Erzählfluss der eigentlichen Handlung etwas bremsen.

Spannend ist es manchmal, da es mit bekannten Elementen spielt und Experimente und Szenen mit den Aliens zeigt, wie es sie noch nicht gab. Wann wurde schon einmal ein Alien mit Maulkorb und Leine wie ein Hund herumgeführt?

Fazit:
Fans kommen vielleicht auf ihre Kosten. Der Roman bietet Kurzweil, da die Geschichte straff durch erzählt ist, inklusive der Rückblicke, und auf relativ wenigen Seiten daherkommt. Auf atmosphärische Beschreibungen wird zugunsten schnellerer Handlung verzichtet.

Bildquelle: Goldmann Verlag

[ mn ]


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Aliens - Das Labyrinth


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Autor: Stephanie Danielle Perry
Übersetzer: Michael Nagula


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