Startseite
Kreativ-Ecke
Fiction Zone
Webcomics
Netz-Report
Aktionen
Rezensionen
Roman
Comic
Film
Infos
Impressum
FAQ
Startseite » Film » SCIENCE FICTION » V - Die außerirdischen Besucher kommen

SCIENCE FICTION: V - Die außerirdischen Besucher kommen

Ausgabe: DVD
Produktion: 1983
Bestellen bei: Amazon

Für Mike Donovan und seinen Kollegen Tony ist es ein ganz normaler Kriegsreportertag in Südamerika. Im Kugelhagel suchen die beiden ihr Heil in der Flucht. Mike sieht sein letztes Stündlein geschlagen, als ein Kampfhubschrauber direkt vor ihm schwebt. Plötzlich dreht die Kampfmaschine ab. Als Mike sich umdreht schwebt ein viele Meilen großes außerirdisches Raumschiff über das Land hinweg.

In den Nachrichten überschlagen sich die Meldungen. Auf der ganzen Welt tauchen die Raumschiffe auf und beziehen über wichtigen industriellen und kulturellen Standorten Stellung. Bei der ersten Kontaktaufnahme mit den Vereinten Nationen geben die Fremden, die menschlich aussehen, ihre friedlichen Absichten bekannt. Sie brauchen für ihre Welt Hilfe und sind bereit im Gegenzug ihre Technologie mit den Menschen zu teilen. Was als wunderbare Zukunft beginnt, entwickelt sich langsam zu einem Albtraum. Wissenschaftler sollen eine weltweite Verschwörung aufgebaut und wichtige Forschungsergebnisse wie Heilmittel geheim gehalten haben. Wissenschaftler sind zusehends mit einem öffentlichen Stigma behaftet und werden unter Beobachtung gestellt. Andere, die Erkenntnisse über die Fremden sammeln, verschwinden.

Der alte Bernstein fühlt sich zunehmend an die Zeit des Zweiten Weltkriegs erinnert, als er mit ansehen muss, wie sich das Straßenbild verändert.
Die Aggression wird bald offen sichtbar. Mike Donovan gelingen an Bord eines Raumschiffs Bilder über den wahren Charakter der Fremden: sie sind eine intelligente Echsenrasse, die nichts anderes will, als die Menschheit zu versklaven. Eine Übertragung dieser Nachricht wird vereitelt. Die Fremden verhängen in Absprache mit kollaborierenden Regierungen ein globales Kriegsrecht über die Erde.

Im Untergrund formiert sich der Widerstand. Schließlich erscheinen auf den Werbeplakaten der Fremden die ersten roten Widerstandszeichen: V für Victory.

V war ein Karriereschub für ein paar der agierenden Schauspieler. Marc Singer (Mike Donovan) erhielt mit dieser Serie aus der ersten Hälfte der 80er Jahre ein Sprungbrett, das ihn geradewegs zum Beastmaster machte. Michael Ironside, der Schauspieler mit einem fieseren Grinsen als Jack Nicholson, wurde zu einem Genre-Schauspieler. Später fand er sich in Highlander 2 und auch Total Recall wieder. Jane Badler (Diana) machte später wieder in der populären Serie Mission Impossible von sich reden. Um Faye Grant (Julie) wurde es im filmischen Bereich eher ruhig.

Bevor V – Die außerirdischen Besucher kommen hierzulande im Fernsehen ausgestrahlt wurde, erschien es zuerst als Verleihversion in den Videotheken und war ein echter Knaller.
Meiner Meinung nach kann sich die Serie heutzutage immer noch sehen lassen. Die Tricks sind zweifellos nicht auf der Höhe der Zeit, aber die Spannung wird auch weniger aus spektakulären Tricks gezogen als aus den Aktionen der Besucher und der Rebellen.

Der Auftakt der Geschichte wird mit der Machtergreifung im Dritten Reich verglichen. Das Schicksal der Familie Bernstein verglichen. Der alte Bernstein hilft, wo er kann und muss am Ende für seine Hilfe bezahlen. Ausgerechnet aus den eigenen Reihen, aus der jüngsten Generation der Bernsteins, kommt ein Kollaborateur, der später sogar für den Tod von Menschen verantwortlich wird und sogar seine eigenen Eltern bei den Besuchern anzeigt.

Mike Donovan verliert seinen Sohn lange Zeit an die Besucher. Seine eigene Mutter kollaboriert mit den Fremden und schießt sogar später auf Mike, um ihn an der Flucht zu hindern.
Julie wird von den Besuchern gefoltert mit dem Zweck, ihr eine Gehirnwäsche zu verabreichen.
Robin, die Tochter eines Widerstandskämpfers, wird von den Besuchern für ein wissenschaftliches Experiment geschwängert.

Einzelschicksale werden hier geschickt verwoben. Da hier in knapp acht Stunden viel mehr Zeit zur Verfügung steht, die Charaktere reifen zu lassen, steigt die Spannung auch viel besser. Der Aufbau ist einem Independence Day nicht unähnlich. Bei der Verfilmung von Roland Emmerich gab es natürlich auch eine Annäherung an die Geschichte durch die Charaktere, aber die Intensität wie in V wurde nicht erreicht.
Wer zu Beginn der Serie V die riesigen Raumschiffe am Himmel heranschweben sieht, wird unwillkürlich an Independence Day in neuerer Zeit erinnert. Wegen der zeitlichen Abfolge ist klar, wer hier von wem abgeschaut hat.

V ist ein Klassiker der Science Fiction Unterhaltung. Deshalb ist es sehr erfreulich, dass 2007 mit V – The Second Generation die alte Garde noch einmal ans Werk gehen darf.

[ mn ]


«Zurück | Seitenanfang

V - Die außerirdischen Besucher kommen


 Geschichte
 Anspruch
 Humor
 Gewalt
 Erotik


Regie: Johnson, Kenneth
Kamera: McPherson, John
Musik: Harnell, Joseph
Darsteller: Singer, Marc
Grant, Faye
Badler, Jane
Ironside, Michael


ANIMATION
COMEDY
COMIC
DOKUMENTATION
DRAMA
FANTASY
HISTORIE
HORROR
SCIENCE FICTION
THRILLER


Werbung