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Startseite » Film » SCIENCE FICTION » Riddick - Chroniken eines Kriegers

SCIENCE FICTION: Riddick - Chroniken eines Kriegers

Ausgabe: Kinofilm
Produktion: 2004
Bestellen bei: Amazon

Ein eisiger Planet, weit entfernt. Ein Mann, verwahrlost, auf der Flucht vor Kopfgeldjägern. Und schneller als ihnen lieb ist, müssen die Verfolger erfahren, dass es ein Fehler war, diesen Mann zu jagen. Bevor er ihr Raumschiff stiehlt, zählt der Mann dem Anführer der Kopfgeldjäger sogar auf, welche Fehler sie begangen haben. Der Name dieses Mannes lautet Riddick (Vin Diesel).
Alsbald steht er dem Mann gegenüber, der für das Kopfgeld verantwortlich ist – oder besser gesagt für eines der Kopfgelder. Doch ausgerechnet in dem Mann, in dem alle einen Verbrecher sehen, sieht Imam (Keith David) den einzigen, der die Necromonger aufhalten kann.
Dieses Volk, das einen Planeten nach dem anderen überrennt und einer archaisch anmutenden Religion folgt, huldigt einzig dem Tod und dem Schmerz. Es heißt, ihr Anführer, der Lord Marshal (Colm Feore), habe ein anderes Universum gesehen, das Underverse. Damit nicht genug. Eine Legende erzählt von einem Furion, der den Führer der Necromonger vernichten werde, da dieses Volk das einzige ist, was die Necromonger nicht fürchtet. Leider ist mit Riddick auch nur noch ein einziger dieses Volkes übrig.

Riddick hält von Prophezeiungen nichts. Wie es sich ergibt, wird er doch noch von den Kopfgeldjägern erwischt. Diese stellen es bei ihrem zweiten Versuch nicht nur schlauer an, sondern sie suchen sich auch einen nächstgelegenen Planeten aus, auf dem sie schnellstmöglich eine Kopfprämie kassieren können: Krematoria. Doch zu eben jenem Planeten will Riddick. In aller Seelenruhe schließt er die Augen und genießt den Flug zu seinem Ziel.

Riddick hinterlässt durchaus einen zwiespältigen Eindruck. Wer einen ernsthaften Science Fiction Film erwartet, wird ernstlich enttäuscht werden. (Aber das sollte dann recht häufig im Bezug auf solche Themen der Fall gewesen sein.)
Will man die Person Riddick beschreiben, lässt es sich sehr gut anhand eines Beispieles beschreiben. Der Krieger ist so cool, dass das Benetzen mit einer Handvoll Wasser genügt, um für einige Sekunden eine 700 Grad heiße Planetenoberfläche zu überleben. So cool ist Riddick und entsprechend angelegt ist der ganze Film.

Riddicks Charakter wirft keine Fragen auf. Überleben um jeden Preis, keine Gnade gegenüber Feinden und Mitleid mit den Unschuldigen. Wenn vor dem Töten noch ein kleiner Moment für einen Witz übrig bleibt, umso besser. Eigentlich ist Riddick so einfach aufgebaut wie ein klassischer Western.
Der Held wird zu Hilfe gerufen. Eigentlich will er mit der ganzen Angelegenheit nichts zu tun haben. Diejenigen, die er eigentlich nicht beschützen wollte, werden bedroht. Und ehe sich der Held davon machen kann, greifen die Bösen an. Eigentlich ist der Held aber auch ein bißchen böse und wird selbst verfolgt, kann sich wieder befreien und die ganz Bösen vernichten.
Große Überraschungen gibt es nicht, kleine eigentlich auch nicht. Ein Rädchen der Handlung greift ins andere und vieles kommt einem irgendwie bekannt vor.

Es ist schade, dass die vielen Hintergrundinformationen, welche die Welt rund um Riddick aufbauen, viel zu kurz kommen. Zwar scheinen die Völker, die Informationen um Planeten, Lebensweisen und Kulturen nicht eben neu zu sein, dafür sie sind sie durchaus recht liebevoll umgesetzt. Die Ausstattung ist gut.
Das Pech Riddicks ist es schlichtweg, dass ausgerechnet der Vorläuferfilm "Pitch Black" gezeigt hat, dass es auf viel einfachere Weise noch besser geht. Was bleibt ist ein kurzweiliges Vergnügen, spannend anzuschauen und für Vin Diesel Fans unumgänglich, aber das letzte Quentchen zu einem herausragenden SF-Reißer fehlt leider. Doch oberes Mittelfeld ist in Zeiten schnell heruntergekurbelter Produktionen immer noch recht gut.

[ mn ]


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Riddick - Chroniken eines Kriegers


 Geschichte
 Anspruch
 Humor
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 Erotik


Regie: Twohy, David
Kamera: Johnson, Hugh
Musik: Revell, Graeme
Darsteller: Diesel, Vin
Feore, Colm
Newton, Thandie
Dench, Judie


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