Startseite
Kreativ-Ecke
Fiction Zone
Webcomics
Netz-Report
Aktionen
Rezensionen
Roman
Comic
Film
Infos
Impressum
FAQ
Startseite » Film » SCIENCE FICTION » Der letzte Countdown

SCIENCE FICTION: Der letzte Countdown

Ausgabe: DVD
Produktion: 1979
Bestellen bei: Amazon

Inhalt:
Der System-Analytiker Warren Lasky (Martin Sheen) wird im Auftrag des us-amerikanischen Verteidigungsministeriums an Bord des Flugzeugträgers USS Nimitz geschickt. Während eines Manövers soll Lasky das Verhalten der Mannschaft begutachten. Wenig später kommt es zu einem unerwarteten Zwischenfall. Das Schiff gerät in einen außergewöhnlichen heftigen, jedoch kurzen Sturm. Nachdem die Situation an Bord sich beruhigt hat, mehren sich die Anzeichen, dass die Nimitz einen Zeitsprung in die Vergangenheit mitgemacht hat. - Eines der modernsten Kriegsschiffe der Welt befindet sich in der Nähe von Pearl Harbor, wenige Stunden bevor die japanische Luftstreitmacht über die dort stationierte amerikanische Seestreitmacht am 7. Dezember 1941 ohne vorherige Kriegserklärung herfällt.

Einem Zufall ist es zu verdanken, dass ein Aufklärungsflug eine Jacht ausmacht, auf der Senator Chapman und seine Sekretärin Laurel Scott im Meer kreuzen. Ein Hubschrauber fischt die beiden Überlebenden aus dem Meer, nachdem eine Vorhut bestehend aus zwei Zeros der japanischen Angriffsstaffeln, die Jacht versenkt hat.
Da der Senator seit dem 7. Dezember 1941 als vermisst gilt, hat die Nimitz schon in den zeitlichen Ablauf der Ereignisse eingegriffen.

Für die Besatzung der Nimitz bietet sich eine einmalige Chance, den Angriff zu verhindern und somit den Lauf der Geschichte zu ändern. Oder nicht?
Die Bedenken der beratenden Gruppe sind groß. Andererseits tendiert Captain Yelland (Kirk Douglas) durch Laskys Zuspruch mehr und mehr dazu die Kampfkraft des Trägers zu nutzen und den Feind aufzuhalten. Das sei die Aufgabe eines amerikanischen Flugzeugträgers, egal in welcher Zeit. Der Standort der sich nähernden japanischen Staffeln ist bald ausgemacht und sämtliche Jagdflugzeuge steigen von der Nimitz auf und gehen auf Abfangkurs.

Meinung:
Was hat dieser Film eigentlich, der einem wie eine Mischung aus Navy-Werbung, einer klassischen SF-Aufgabenstellung und Hightech-Szenario vorkommt? Er ist nicht übermäßig dramatisch, die Effekte sind rar, ja selbst die Handlung ist nicht so ausgefeilt. Und trotzdem: Die 98 Minuten Spieldauer gehen wie im Flug vorüber, denn der "Letzte Countdown" macht schlichtweg Spaß.
Für die technisch leicht zu begeisternde Zuschauerschaft (namens Mann) gibt es viele Flugzeuge, allen voran die legendäre F-14 Tomcat, die einige Jahre später wieder ein heimlicher Darsteller in "Top Gun" war. Beiden Filmen gab man eine attraktive Hauptdarstellerin mit. Im vorliegenden Fall Katharine Ross, die sich spätestens mit ihrer Rolle in "Butch Cassidy and the Sundance Kid" in das Bewusstsein der Zuschauer gespielt hatte.
Für die weibliche Zuschauerschaft gab es einen in Ehren ergrauten Kirk Douglas und einen jungen Martin Sheen, dessen Karriere gerade richtig durchstartete.

Die Handlung bringt leider nicht das, was man sich die ganze Zeit erhofft. Nachdem man einen Vorgeschmack davon erhalten hat, was eine düsenbetriebene F-14 mit einer propellerbetriebenen japanischen Zero anstellt, wartet man auf den großen Showdown, der die Geschichte ändern soll. Aber er kommt nicht. Das war natürlich zu erwarten. Doch jedes Mal, wenn man den Film schaut, gewinnt man den Eindruck, es könnte diesmal anders ausgehen. Und diesen Film kann man wirklich immer wieder sehen. Er vermittelt das Gefühl einer Science Fiction Kurzgeschichte, die in sich stimmig ist, spannend und die Gedanken anregt, was passieren könnte, hätte man zu einem bestimmten Zeitpunkt die Gelegenheit in die Vergangenheit einzugreifen.
Das ist der Aspekt für die SF-Begeisterten, der besonders deutlich hervorgehoben wird in den Situationen, in denen die Besatzung der Nimitz in Berührung mit den Menschen der 40er Jahre kommen. Der japanische Kriegsgefangene zeigt sich recht schockiert, als ihm Commander Owens (James Farentino) den Aufmarschplan der japanischen Kriegsflotte schildert. Wie es sich für eine SF-Geschichte gehört, gibt es einen kleinen Clou am Schluss und eine Regel wird beherzigt, dass eine Geschichte stets einen Bogen beschreibt, der sich zum Ende hin schließt.

Fazit: Eine sehr simple Geschichte, zeitlos gut, mit allem, was Spaß macht: Eine gute Besetzung, mit einem Handlungsort, den die US Navy gestellt hat und einer feinen Grundidee, die kurzweilig in Szene gesetzt wurde.

Bildquelle: e-m-s

[ mn ]


«Zurück | Seitenanfang

Der letzte Countdown


 Geschichte
 Anspruch
 Humor
 Gewalt
 Erotik


Regie: Taylor, Don
Kamera: Kemper, Victor J.
Musik: Scott, John
Darsteller: Douglas, Kirk
Sheen, Martin
Ross, Katharine
Farentino, James


ANIMATION
COMEDY
COMIC
DOKUMENTATION
DRAMA
FANTASY
HISTORIE
HORROR
SCIENCE FICTION
THRILLER


Werbung