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Startseite » Film » SCIENCE FICTION » 12:01

SCIENCE FICTION: 12:01

Ausgabe: DVD
Produktion: 1993
Bestellen bei: Amazon

Inhalt:
Ein ganz normaler Tag im Leben des Barry Thomas. Er arbeitet in der Personalabteilung des High-Tech-Konzerns Utrel und bereits seit sechs Monaten schmachtet er einer bezaubernden Wissenschaftlerin, Lisa Fredericks, hinterher, ohne den Mut aufzubringen, sie endlich anzusprechen.
Doch an diesem Tag ist es anders. Er spricht sie an, betritt sogar eine Verbotszone der Firma, um mit ihr zu sprechen. Leider erwischt er sie auf dem völlig falschen Fuß, da ein großes Experiment ansteht und all ihre Konzentration erfordert. Nach Dienstschluss sieht er sie draußen vor der Firma bei einem Blumenhändler stehen, einen Augenblick später wird sie aus einem vorüber fahrenden Wagen heraus erschossen.
Barry ist am Boden zerstört. Zusammen mit seinem Kollegen geht er sich betrinken, kommt schließlich nach Hause, legt sich ins Bett und versucht um 12.01 Uhr ein Kabel an seiner Nachttischlampe zu richten, als der Blitz eines Unwetters in sein Haus einschlägt.

Als er am nächsten Morgen dieselben Nachrichten wie am Vortag auf dem Fernsehschirm sieht, wundert er sich zunächst, dass keine Meldung über den Mord kommt. Als sich ein Detail nach dem anderen vom Vortag wiederholt, dämmert es Barry langsam. Das Experiment, das in seiner Firma stattfinden sollte, muss fehlgeschlagen sein. Unkenrufe anderer Wissenschaftler prophezeiten für diesen Fall eine immer wiederkehrende Zeitschleife. Und Barry ist der einzige, dem die Wiederholung auffällt.

Nach und nach kommt er einer Verschwörung auf die Spur, die sogar den positiven Nebeneffekt hat, dass er seine Traumfrau Lisa immer besser kennen lernt. Allerdings gestaltet es sich nicht so einfach, wie es zunächst ausschaut, denn jede kleine Änderung seinerseits bringt neue Ereignisse in Gang, die er noch nicht kennt oder auswendig gelernt hat.

Meinung:
Wer den Film "Und täglich grüßt das Murmeltier" gesehen hat, dem wird das Grundprinzip des Films vage bekannt vorkommen. Ein Tag wiederholt sich immer und immer wieder. "12:01" geht dieses Thema nur nicht so humorvoll an.
Die Begebenheit des Zeitsprungs erhält in dieser Geschichte einen Ursprung, der sich rückgängig machen lässt - im Gegensatz zur Murmeltier-Geschichte, die einfach ein modernes Märchen ist.

Jonathan Silverman alias Barry Thomas ist ein sympathischer, junger Mann, der relativ unzielstrebig vor sich hinarbeitet und sich unterbuttern lässt. Dieser junge Mann schlittert zuerst in einen Mord und von da in einer Intrige und schließlich muss er sogar um sein eigenes Leben fürchten. Silverman hat bisher zumeist kleinere Produktionen wie die vorliegende abgedreht, was eigentlich schade ist, da er seine Rolle gut ausfüllt.
Helen Slater begann ihre Karriere als Supergirl und trat zudem in Erfolgsfilmen wie "Das Geheimnis meines Erfolgs" und "City Slickers" auf. Silverman und sie ergänzen sich wirklich gut. Dieses Zusammenspiel ist für die Geschichte nicht unwichtig, da gerade für ihre Rolle der Lisa das Kennenlernen immer neu beginnt und der Verlauf, wie sie sich in Barry verliebt, stets ein anderer ist.
Schwergewichtiger wird es mit Martin Landau, der mit Filmen wie "Der unsichtbare Dritte", "Cleopatra", "Ed Wood" oder Serien wie "Mondbasis Alpha Eins" bekannt wurde. Für ihn ist dieser Film nur eine Fingerübung und die Kamera liebt ihn, wie man so schön sagt.

Bezeichnend ist allerdings, dass die Geschichte ein schauspielerisches Schwergewicht nicht braucht, da sie fein aufgebaut und erzählt ist. Eigentlich ist sie ein gutes Lehrstück für das Schreiben eines Drehbuchs. Nach einer kurzen Einleitung steigert sich die Spannung bis zum Ende und wird wirklich erst in der allerletzten Minute aufgelöst. Erfreulich ist ebenfalls, dass es keine Lückenfüllerszenen gibt, keine sinnlosen Außenaufnahmen oder Überblendungen, hier wurde keine einzige Sekunde Filmmaterial verschwendet, wie in Filmen, die mit sich selber nicht so recht etwas anzufangen wissen.

Fazit: Eine sehr gut konstruierte Geschichte mit Thriller-Qualitäten und guten Schauspielern. Da gehen 90 Minuten wie im Flug vorbei und sind absolut kurzweilig.

Bildquelle: MCP

[ mn ]


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12:01


 Geschichte
 Anspruch
 Humor
 Gewalt
 Erotik


Regie: Sholder, Jack
Kamera: Decca, Anghel
Musik: Melnick, Peter Rodgers
Darsteller: Silverman, Jonathan
Slater, Helen
Surovy, Nicolas
Landau, Martin


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HORROR
SCIENCE FICTION
THRILLER


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