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Startseite » Film » SCIENCE FICTION » The 6th Day

SCIENCE FICTION: The 6th Day

Ausgabe: DVD
Produktion: 2000
Bestellen bei: Amazon

Inhalt:
In der Zukunft. Adam Gibson führt ein kleines Hubschrauber-Charterunternehmen. Während der Arbeit erfährt er, dass der Hund seiner Tochter gestorben ist. Seine Frau möchte den Hund klonen lassen, um der Tochter den Abschiedsschmerz zu ersparen. Adam weigert sich. Er ist gegen das Klonen und befürchtet, dass geklonte Tiere gefährlich werden können.
An diesem Tag soll seine Firma einen bedeutenden Firmenmanager in die Berge zum Skilaufen fliegen. Adam ahnt nicht, dass Michael Drucker der Besitzer jener Kloning-Firma ist. Sein Partner Hank übernimmt den Auftrag. Wenig später erwacht Adam in einem Taxi vor dem Einkaufszentrum. Etwas verwirrt besucht er den Laden von Re-Pet, doch die Argumente des Verkäufers zum Thema Klonen des geliebten Vierbeiners überzeugen ihn nicht. Lieber kauft er dann doch eine lebensgroße sprechende Puppe für seine Tochter. Die Vorfreude auf das glückliche Gesicht seiner Tochter wandelt sich schnell in Überraschung, als er bei seiner Heimkehr sich selbst durch das Fenster seines Hauses im Kreise seiner Familie sieht. Bevor er den Schock noch verarbeitet hat, erscheinen ein Mann und eine Frau, die ihm mitteilen, dass er gesetzeswidrig geklont wurde.
Aus dem Hilfsangebot wird gleich darauf ein Mordversuch. Knapp kommt Adam mit dem Leben davon.
Nach und nach erfährt Adam, was geschehen ist. Ein Attentat auf Michael Drucker hat stattgefunden just zu dem Zeitpunkt, als ihn der Charterflug in die Berge gebracht hatte. Adams Freund Hank wurde ebenfalls getötet. Aber die Firma vertuschte den Vorfall, indem sie ihren Chef, Hank und Adam klonte. Allerdings war ihnen unbekannt, dass Adam den Flug gar nicht begleitet hatte. Diesen Fehler gilt es nun zu korrigieren.

Entkommen kann Adam nicht. Seine einzige Chance ist, die Machenschaften der Firma offen zu legen. Doch die Zeit drängt.

Meinung:
Nicht der beste Film mit Arnold Schwarzenengger, aber auch nicht der schlechteste (Das dürfte wohl sein Herkules-Streifen sein.).
Es ist eine Art Variation des Total Recall Themas. Ein Mann versucht sich an etwas zu erinnern oder etwas herauszufinden. Schließlich weiß er nicht mehr, was real ist. Ist seine Erinnerung echt, oder ist es die Erinnerung eines anderen? Entgegen des SciFi-Thrillers, der auf dem Mars spielt, begnügt sich 6th Day mit der guten alten Erde einige Jahre in der Zukunft. Ebenso reichen der Darstellung einer fortschrittlichen Welt einige Details aus, technische Finessen, ansonsten ist alles beim Alten geblieben. So zieht sich der Film auf seine eigentliche Handlung zurück und beschränkt sich bei der Schaffung der Atmosphäre auf das Nötigste.

Schwarzenegger ist Schwarzenegger. Schauspielerische Höchstleistungen darf man von ihm nicht erwarten. Es bedarf jedoch eines guten Regisseurs, damit der ehemalige Terminator an seine eigenen Grenzen geht. In Twins und Kindergarten Cop gelang das (seltsamerweise ausgerechnet in Komödien), in Total Recall, End of Days und nun in 6th Day funktioniert es auch.
Leider, oder auch gut, je nachdem, wie man es als Zuschauer betrachtet, verliert sich der Film auch bald in das, was Arnold Schwarzenegger am besten kann: Äktschn. Die Inszenierung ist zwar weiterhin stimmig, aber die gute Grundidee findet immer weniger Beachtung.
Kleine Nebenszenerien halten die Geschichte jedoch. Da wäre Dr. Weir (Robert Duvall), der seine eigene Frau nach ihrem natürlichen Tod klonte, weil er sie nicht verlieren wollte. Nun muss er ihren Tod zum zweiten Mal miterleben. Eine kleine Anekdote, eine Fragestellung, die wissen möchte, wie oft ein Mensch so etwas ertragen kann. Oder welche Möglichkeiten sich daraus ergeben. Könnte sich ein Ehepaar nicht in alle Ewigkeit klonen?

Die Welt, die der Film zeigt, gefällt nicht wirklich. Allerdings gibt es wohl keine Zukunftsvision, die je ein Autor entwickelte, die ein positives Bild der Menschheit zeigte. Haustiere werden geklont, um Kindern den Abschiedsschmerz zu ersparen. Einzig dem Klonen von Menschen hat man per Gesetz einen Riegel vorgeschoben, da es einst Ergebnisse gab, die alles andere als Vertrauen erweckend waren. Der Furcht, dass es mit Tieren auch einmal schief gehen könnte, begegnet der Film mit einem Augenzwinkern. Wie sagt der Verkäufer von Re-Pet: Sie sind versichert.
Dieser kleine, stets unterschwellige Humor hilft dem Film auch ein gutes Stück zu seiner Qualität. Killer, die einfach nicht zu töten sind, weil sie ein ums andere Mal geklont werden und ihre Arbeit wieder aufnehmen oder der Klon von Michael Drucker, der seinem Vorgänger bereits die Kleidung wegnimmt, obwohl dieser noch nicht gestorben ist. Zugegeben, manchmal ist der Humor auch recht schwarz.

Fazit: Eine leicht überdurchschnittliche SciFi-Verfilmung, die Dank eines besseren Drehbuchs gut unterhält und Arnold Schwarzenegger gut herausbringt.

Bildquelle: Columbia Tristar

[ mn ]


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The 6th Day


 Geschichte
 Anspruch
 Humor
 Gewalt
 Erotik


Regie: Spottiswoode, Roger
Kamera: Mignot, Pierre
Musik: Rabin, Trevor
Darsteller: Schwarzenegger, Arnold
Goldwyn, Tony
Duvall, Robert
Rooker, Michael


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