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Startseite » Film » SCIENCE FICTION » Predator 2

SCIENCE FICTION: Predator 2

Ausgabe: Kinofilm
Produktion: 1990

Inhalt:
1997 ist Los Angeles ein Schlachtfeld der Gangs und Verbrecher. Nachrichtensendungen wie Hardcore gehen die Sende-Inhalte nicht aus. Inmitten dieser Kämpfe betritt ein neuer Spieler das Feld, und er macht keine Unterschiede zwischen Gangstern und Cops. Lieutenant Mike Harrigan (Danny Glover) und sein Team, Leona (Maria Conchita Alonso) und Danny (Ruben Blades), stehen dieser neuen Brutalität fassungslos gegenüber, obwohl sie zwangsläufig schon viel gesehen haben.
Die fürchterlich zugerichteten Leichen lassen sie zuerst auf Voodoo-Praktiken einer jamaikanischen Gang schließen. Ein Treffen Mikes mit dem Anführer King Willie belehrt den Polizisten eines besseren. Außerdem ist King Willie kurze Zeit später selber tot.

Als sich Mike noch über einen Neuen in seiner Gruppe ärgert, Jerry Lambert (Bill Paxton), mischt sich ein Agenten-Team des FBI in den Fall ein. Zu Beginn scheint es eine jener arrogant geführten FBI-Ermittlungen zu sein, dann jedoch wird es immer untypischer. Beweismittel und Zeugen verschwinden in der Obhut der Agenten. Mike setzt den neuen Jerry darauf an. Dieser folgt dem leitenden Agenten (Gary Busey), verliert ihn aber in einem Stadtteil, in dem sich Schlachthöfe angesiedelt haben.

Die Hinweise verdichten sich, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Nachdem Mikes Partner Danny von dem Killer getötet worden ist, wird es für Mike zu einer persönlichen Angelegenheit. Im Schlachthof-Viertel erfährt er endlich die Wahrheit. Ein Außerirdischer benutzt das gewalttätige Los Angeles als Jagdrevier. Die Agenten möchten diesen Jäger fangen, um der fortschrittlichen Technologie habhaft zu werden. Und Mike will seine Rechnung begleichen, ob es den Agenten gefällt oder nicht.

Meinung:
Wenn einmal ein außerirdisches Wesen wie der Predator bekannt ist, tun sich Fortsetzungen häufig schwer. Die vier Filme zum Thema Alien sind ein Beispiel dafür. Diese Schwerfälligkeit entsteht oft, wenn ein Sequel sich zu nah am Original orientiert. Davon kann sich Predator 2 freisprechen, denn der Ort des Geschehens befindet sich nicht im südamerikanischen Dschungel, sondern in einer nordamerikanischen Großstadt. Dem Predator stehen keine knallharten Söldner entgegen, vielmehr sind es Verbrecher der übelsten Sorte, Cops und staatliche Agenten.
So weit, so gut. Die Frage ist, ob es funktioniert. Die Antwort lautet schlicht: Ja. Zwar ist die Fortsetzung, die durchaus als absolut eigenständiger Film durchgehen kann, nicht so innovativ wie das Original, aber sie ist spannend und Danny Glover als Gegenspieler des Predators (Kevin Peter Hall) kann dem Vergleich mit Arnold Schwarzenegger im Original standhalten.
In Punkto Gewalt und der Zurschaustellung der entsprechenden Resultate geht der Film etwas weiter als sein Vorgänger. Wenn der Predator die Banden aufmischt, die Insassen in einem U-Bahn-Zug attackiert oder schließlich gegen den Polizisten antritt, dann ist deutlich mehr los als im ersten Teil.
Auch zieht sich die abschließende Kampfsequenz gegen das Monster viel länger.

Da der Predator schon bekannt war, dürfen Tarnung und Maske bereits früher fallen. Im Ergebnis wurde noch einmal an der Maske des Außerirdischen gefeilt und sieht auch deutlich besser aus. Die seltsame Mundpartie des Predators dürfte eine Herausforderung für jeden FX-Spezialisten darstellen.
Lässt man den Tarnanzug des Predators außer Acht, hat die FX-Crew nicht so viel zu tun, jedenfalls nicht so viel, wie man es von einem Action-Sci-Fi-Thriller erwarten würde. Diese Tatsache gestattete es denn auch zum Ende das Raumschiff der Predatoren zu zeigen, wenngleich man auch hier vergleichsweise sparsam agierte und dem Innenleben eine Art Inka-Design verpasste. Ein Blick in die Trophäen-Sammlung entschädigt allerdings. Neben einem menschlichen Schädel findet sich dort auch der Schädel eines Aliens – ein Fakt, dem die Verfilmung Aliens vs. Predator endlich Rechnung trägt.

Was zu aller Zufriedenheit bleibt, ist ein spannender Action-Film der härteren Sorte mit Science Fiction Elementen, der sich wohltuend vom ersten Teil abhebt und eine eigene Geschichte erzählt. Für Fans des Genres ein Muss.

[ mn ]


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Predator 2


 Geschichte
 Anspruch
 Humor
 Gewalt
 Erotik


Regie: Hopkins, Stephen
Kamera: Levy, Peter
Musik: Silvestri, Alan
Darsteller: Glover, Danny
Busey, Gary
Alonso, Maria Conchita
Paxton, Bill


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