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Startseite » Film » SCIENCE FICTION » Galaxy Quest

SCIENCE FICTION: Galaxy Quest

Ausgabe: DVD
Produktion: 2000
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Inhalt:
Ein weiteres Con-Treffen für die Crew der einstigen Science Fiction Serie Galaxy Quest. Die Serie ist seit Jahren beendet, doch noch immer sonnen sich die Schauspieler von damals in ihrem vergangenen Ruhm. Dem Schlachtruf von Hauptdarsteller Jason Nesmith (Tim Allen) alias Commander Peter Quincy Taggart kommt so eine ganz besondere Bedeutung zu: Niemals aufgeben, niemals kapitulieren! Niemals aufhören, wäre in dieser Situation wahrscheinlich besser ausgedrückt.
Die Stars von einst treibt immer wieder die Notwendigkeit des Geldverdienens an, einen öden Job nach dem anderen anzunehmen, und sei es so erniedrigend wie die Eröffnung eines neuen Kaufhauses. Alexander Dane (Alan Rickman) ist dem Nervenzusammenbruch nahe. Einst spielte er in Shakespeare-Stücken mit, bis die Rolle des außerirdischen Dr. Lazarus für ewig sein Leben veränderte.

Nesmith macht während eines Fan-Cons eine ungewöhnliche Bekanntschaft. Fremde Wesen vom Planeten Termian haben vor einiger Zeit die historischen Dokumente der Abenteuer des Raumschiffes Protector empfangen. In ihrer Not haben die verbliebenen Angehörigen dieses Volkes ihre Gesellschaft an die Gepflogenheiten der Filmcrew angepasst, die sie für vollkommen real halten, da ihnen das Konzept des Schauspielens vollkommen fremd ist.
Commander Taggart soll ihnen gegen den bösen Despoten Sarris helfen, der ihr Volk immer noch bedroht.
Die abgehalfterten Schauspieler landen auf einem Nachbau des Raumschiffes Protector in den Tiefen des Weltraums. Was anfänglich nach einer neuen Möglichkeit ausgesehen hat, Geld zu verdienen, wird schnell zu einem völlig realen Abenteuer, in dem es schließlich wirklich und wahrhaftig um das echte Überleben geht.

Meinung:
Warum niemand früher auf die Idee gekommen ist, das Thema Star Trek und seine Auswüchse auf diese Art anzupacken, ist ein wirkliches Rätsel. Galaxy Quest ist eine Sammlung von Anspielungen auf die Serie mit der alten Enterprise, deren vierter Ableger gerade in den USA über den Fernsehschirm flimmert.
Fan-Cons gibt es inzwischen wie Sand am Meer zu den unterschiedlichsten Serien und Filmen. Ein Vorreiter war sicherlich Star Trek, eine Serie, die Dank ihrer Fans, die zuerst nur eine handverlesene Gruppe waren, überlebte. Doch was machen Schauspieler eigentlich, die durch eine Rolle einen solchen Stempel aufgedrückt bekommen, dass sich niemand mehr traut, sie anders zu besetzen? Galaxy Quest gibt die Antwort und orientiert sich dabei sicherlich an originalen Vorbildern. Wie viele andere Rollen fallen den versierten Zuschauern zu William Shatner und Leonard Nimoy noch ein außer Kirk und Spock? Es gibt sie natürlich, aber zahlreich sind sie nicht.
Galaxy Quest geht noch einen Schritt weiter. Für Jason Nesmith, Tawny Madison (Sigourney Weaver) und Alexander Dane gibt es danach gar nichts mehr. Im Gegensatz zur Realität kommen allerdings auch keine Aliens vom anderen Stern, die den Schauspielern eine zweite Chance bescheren.

Während im ersten Teil des Films die Realsatire überwiegt, ändert sich das Setting in der zweiten Hälfte in ein handfestes Abenteuer, in dem die Anspielungen jedoch nicht fehlen dürfen. Crew-Mitglied Nr. 6 (Sam Rockwell), der sich stets fürchtet, die Mission nicht zu überleben, da niemand seinen Nachnamen kennt. Er ist es auch, der Tawny fragt, ob sie die Serie jemals gesehen hat, als sie die Putzigkeit kleiner Außerirdischer zum Anlass nimmt, Kontakt aufzunehmen. Mit der Putzigkeit ist es jedenfalls nicht mehr weit her, als die kleinen Wesen ihre Reißzähne entblößen und plötzlich sehr, sehr viele von ihnen da sind.
Beamen wird hier zum Lotteriespiel und Kuriositäten wie ein Gesteinsmonster jagen den vermeintlichen Commander, der es sich natürlich nicht nehmen lässt, sein T-Shirt während des Kampfes zu verlieren.

Sah man der allerersten Star Trek Serie noch seine Kulissen meilenweit entfernt an, waren die Außerirdischen und Monster Gummi-Masken sondergleichen, ist Galaxy Quest tricktechnisch in jeder Beziehung perfekt und hält die Illusion aufrecht, die Film-Crew habe es tatsächlich ins All verschlagen. FX-Altmeister Stan Winston (Industrial Light and Magic) bestätigt wieder einmal, dass er zu den Besten seines Fachs gehört.

Fazit: Selbst wer nicht zu den Star Trek Fans gehört und die zahlreichen Gags auf Kosten des Originals nicht versteht, wird diese Parodie als einen tollen unterhaltsamen Film voller Gags begreifen und sich prächtig unterhalten.

[ mn ]


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Galaxy Quest


 Geschichte
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 Humor
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 Erotik


Regie: Parisot, Dean
Kamera: Zielinski, Jerzy
Musik: Newman, David
Darsteller: Allen, Tim
Weaver, Sigourney
Rickman, Alan
Shalhoub, Tony


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