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Startseite » Film » HORROR » Haunted Hill

HORROR: Haunted Hill

Ausgabe: DVD
Produktion: 1999
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Inhalt:
Stephen Price, seines Zeichens Betreiber von Vergnügungsparks, hat einen äußerst morbiden Humor. Dies beweist er auch gleich zu Beginn mit einer kleinen Darbietung einem Journalistenduo, als ein Aufzug scheinbar ungebremst in die Tiefe rast. Und er amüsiert sich über die Angst seiner Begleiter, bevor sie erfahren, dass der gläserne Boden des Aufzugs lediglich ein Videobildschirm ist, der den Absturz wiedergegeben hat.

Doch Price’ Humor kennt keine Grenzen. Er beschließt den Geburtstag seiner Frau in einer ehemaligen Nervenheilanstalt zu feiern. Was er seiner Frau und den geladenen Gästen verschweigt, ist die Tatsache, dass die ehemaligen Bewohner beinahe ausnahmslos eines gewaltsamen Todes starben. Nachdem das Personal die Irren zu viele Jahre gefoltert hatte, gab es einen Aufstand, in dessen Folge die Anstalt in Flammen aufging.

Als die Gäste eintreffen, sind Price und seine Frau gleichermaßen erstaunt, denn es handelt sich nicht um die, die sie eingeladen haben. Seine Frau hält es für einen weiteren Scherz ihres Mannes, den sie auf den Tod nicht ausstehen kann. Price lässt sich nicht beirren und schlägt den Anwesenden eine Wette vor. Jeder der Gäste kann am nächsten Morgen eine Million Dollar in Empfang nehmen, wenn er die ganze Nacht im Gebäude verbringt – und überlebt. Die Gäste halten das für einen bösen Scherz. Der Vermieter, der das Gebäude für diesen Abend zur Verfügung stellt, ist anderer Ansicht. Er will nur seine Miete und dann nichts wie weg.
Aber das Haus ist anderer Ansicht, alle Fenster werden plötzlich mit Stahlplatten verriegelt, und die Horrornacht beginnt.

Meinung:
Die Idee ist nicht neu, und es wird auch nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir eine Umsetzung dieser Art im Film sehen.
Ein wenig mehr als eine Handvoll Menschen, eine Wette, ein böses Haus und schließlich das altbekannte 10-kleine-Negerlein-Spiel, bei dem der Zuschauer zu Beginn rät, welcher der Protagonisten am Ende noch auf den Beinen ist. Da es ähnliches schon gab, bleibt nur die Frage, ob es so aufbereitet ist, dass es trotzdem noch unterhaltsam ist.

In diesem Fall müssen die Schauspieler ran. Allen voran Geoffrey Rush als Vergnügungspark-Tycoon Stephen Price, dessen Name und Aussehen zweifellos eine Hommage an Altmeister Vincent Price ist. Rush macht seine Sache gut und hält gerade im ersten Drittel die Geschichte gut zusammen, bevor der Zuschauer erfährt, dass das Haus hinter den seltsamen Vorkommnissen steckt. Price’ Pläne, eine Horrorshow zu inszenieren, platzen spätestens dann, wenn der Angestellte, der für die Special Effects an diesem Abend zuständig sein sollte, ziemlich gesichtslos auf seinem Stuhl sitzt, und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Famke Janssen, die uns als Price’ Frau vorgestellt wird, spielt eine kaltschnäuzige und letztlich auch eine über Leichen gehende Frau. Leider ist ihr Spielraum dabei nicht sehr groß angelegt, so dass die Figur sehr platt bleibt. Aber das sollte man ihr nicht zu sehr ankreiden, denn auch die Rollen der anderen sind nicht so stark, um auch nur eine Sekunde Mitleid mit ihrem Ableben zu empfinden.

Kann man sich diesen Film entgehen lassen? Nicht unbedingt. Es sind einige schöne Gruselideen umgesetzt. Die Stimmung der unterirdischen Gänge mit ihren verliesartigen Räumen ist recht gut eingefangen. Was hier viel zu wenig zum Tragen kommt (und weshalb die Einleitung der Geschichte viel zu kurz ist) ist der Auftritt von Jeffrey Combs (Re-Animator, Star Trek). Sein Gastauftritt erfolgt gemäß seines genremäßigen Schwerpunktes, mit dem er bekannt wurde: Horror. Er darf als ehemaliger Anstaltsleiter, die Irren auseinander nehmen und später als Geist diesem Hobby weiter nachgehen. Zurück zur Stimmung. Wie das Haus mit den Protagonisten spielt, ist mitunter sehenswert und tatsächlich gruselig. An einer vernünftigen Ausstattung wurde nicht gespart, weshalb sich der Film im Genre wohl im ordentlichen Mittelfeld ansiedelt.

Fazit: Für den kleinen Grusel zwischendurch völlig in Ordnung, wer jedoch schon viel gesehen hat, wird daran nicht satt.

[ mn ]


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Haunted Hill


 Geschichte
 Anspruch
 Humor
 Gewalt
 Erotik


Regie: Malone, William
Musik: Davis, Don
Darsteller: Rush, Geoffrey
Janssen, Famke
Willson, Bridgette
Diggs, Taye


ANIMATION
COMEDY
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DOKUMENTATION
DRAMA
FANTASY
HISTORIE
HORROR
SCIENCE FICTION
THRILLER


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