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Startseite » Film » HORROR » Resident Evil: Apocalypse

HORROR: Resident Evil: Apocalypse

Ausgabe: Kinofilm
Produktion: 2004

Die Umbrella Corporation will wissen, was im Hive geschehen ist und öffnet die unterirdische Versuchsstation wieder. Schutzanzüge und Waffen helfen ihnen in keiner Weise gegen das, was sich ihnen im Inneren des Bunkers entgegenstellt. Zombies und noch schlimmere Monster brechen in das Zentrum von Racoon City aus und tragen den T-Virus ins Freie.

Als Alice (Milla Jovovich) im Krankenhaus von Racoon City erwacht, findet sie keinen Menschen mehr vor. Die Straßen sind verwüstet, ausgestorben, im wahrsten Sinne des Wortes. Ohne Verzögerung macht sich Alice daran, Ausrüstung und Waffen zu finden.
Derweil hat die Umbrella Corporation die Stadt von der Außenwelt abgeriegelt. Einige Bewohner, darunter die Polizisten Jill Valentine (Sienna Guillory), flüchten erneut in das Stadtinnere, auf der Suche nach einem Unterschlupf. In einer Kirche treffen sie auf Alice, die der Gruppe tatkräftig gegen einige gefährliche experimentelle Ergebnisse von Umbrella hilft. Gemeinsam wird die Flucht fortgesetzt. Ihr Glück ist es, dass sie per Überwachungskameras von Dr. Ashford (Jared Harris) aufgespürt werden. Ashfords Tochter (Sophie Vavsseur) ist immer noch irgendwo in der Stadt. Der Entwickler des Hive macht den Flüchtigen ein Angebot. Sie finden seine Tochter, im Gegenzug verschafft er ihnen eine Möglichkeit aus Racoon City zu entkommen.

Auch ein Sicherheitsteam von Umbrella unter der Leitung von Carlos Olivera (Oded Fehr) ist in der Stadt gefangen. Beide Teams müssen sich gegen Horden von Zombies zur Wehr setzen. Alsbald treffen sie bei der Suche nach dem verschollenen Mädchen in der städtischen High School aufeinander. Und damit geht der Tanz erst richtig los. Umbrella hat ein verstärktes Interesse an Alice, denn sie ist ebenso wie die Kampfmaschine Nemesis (Matthew G. Taylor) zu einem Experiment des Konzerns geworden. Für Umbrella zählt nur noch, wer stärker ist und welches Experiment weiterverfolgt werden soll. Davon wissen die Verfolgten nichts. Für sie zählt nur das Überleben, aber die Unmengen von Untoten machen dieses Ziel nicht einfacher erreichbar.

Hirn aus, Augen auf, Popcorn und Cola in Reichweite und dann kann es auch schon losgehen. So hat der Zuschauer es gewollt, nachdem Alice gegen Ende des ersten Teils im Krankenhaus erwachte und die Zerstörungen auf den Straßen vorfand.

Über Millas Talent kann der Zuschauer geteilter Meinung sein. Die einen glauben, sie sei nie besser gewesen als in "Rückkehr zur Blauen Lagune" oder ihrem Gastauftritt in "Eine schrecklich nette Familie", die anderen sagen, sie habe mit ihrer Rolle als Jungfrau von Orleans bewiesen, dass sie mehr kann, als nur nett auszusehen. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen. Vielleicht gehört sie ganz einfach zur Nachfolgegeneration einer Jamie Lee Curtis.
Doch waren es bei Jamie Lee noch Stricknadeln, die ihr gegen einen dämonischen Serienkiller halfen, präsentiert sich Milla inzwischen als Kampfmaschine. Wer nicht mehr von ihr erwartet und über das doch etwas hölzerne Mienenspiel hinweg sehen kann, wird mit ihrer Darstellung durchaus zufrieden sein.
Da man bekanntlich auf einem Bein schlecht stehen kann, ist mit Sienna Guillory als Jill eine zweite Scream-Queen im Einsatz. Welche der beiden besser gefällt, müssen die (männlichen) Zuschauer entscheiden. Damit aber auch die Damen nicht zu kurz kommen, reiht sich mit Oded Fehr als Carlos ein Grusel-Veteran in die Riege der Zombie-Vernichter ein. Bereits mit seinen Auftritten in den beiden Kinofolgen über die Mumie konnte er als arabischer Krieger Ardeth Bey zeigen, wie man mit mumifizierten Untoten fertig wird.

Die Handlung, nun, die Handlung ist nett. Sieht man von einigen recht unlogischen Fehlern ab. Wer würde ernsthaft über einen Friedhof fliehen, wenn er weiß, dass Tote wieder zum Leben erweckt worden sind? Welche Gruppe würde sich aufteilen, angesichts einer drohenden Gefahr von hungrigen Untoten? Nun, es ist die Verfilmung eines Videospiels, insofern kann man dramaturgische Schwächen erwarten. Da die übrige Ausstattung stimmt, die Tricks durchaus ansehnlich sind und die Spannung stimmt, steht Zuschauern, die eine gewisse Begeisterung für Comic-Horror aufbringen können, ein vergnüglicher Abend bevor.
Und wieder gibt es einen Cliffhanger. Das Experiment Alice wird fortgesetzt. Nur leider steht es zu befürchten, dass Fans der Filme wieder zu lang auf den nächsten Teil warten müssen.

[ mn ]


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Resident Evil: Apocalypse


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Regie: Witt, Alexander
Kamera: Rogers, Derek
Musik: Danna, Jeff
Darsteller: Jovovich, Milla
Guillory, Sienna
Fehr, Oded
Vavsseur, Sophie


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