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Startseite » Film » HORROR » Die Mumie (1999)

HORROR: Die Mumie (1999)

Ausgabe: DVD
Produktion: 1999
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Inhalt:
Vor langer Zeit. Hohepriester Imhotep (Arnold Vosloo) hat eine Liebschaft mit der Frau des Pharaos, Anck Su Namun (Patricia Velasquez). Eines Abends gehen die beiden einen Schritt zu weit, sie töten den Pharao. Anck Su Namum entgeht der Strafe durch ihren Freitod. Imhotep hingegen wird von der Leibwache des Pharaos zum Tode verurteilt und lebendig begraben. Mit seiner Bestrafung geht ein Fluch einher. Sollte er dereinst ins Leben zurückgerufen werden, werden die zehn ägyptischen Plagen seine Begleiter sein.

1923. Knapp entgeht der Abenteurer Rick O’Connell (Brendan Fraser) in der heiligen Stadt Hamunaptra dem Tod, nur um wenig später in Kairo im Gefängnis auf seine Hinrichtung zu warten. Allerdings kommt es anders. Ein Kleinod, das in den Besitz ihres Bruders Jonathan (John Hannah) gekommen ist, weckt das Interesse der Bibliothekarin Evelyn Carnahan (Rachel Weisz). Denn in diesem Kleinod befindet sich ein Hinweis auf die geheimnisvolle Stadt der Toten, Hamunaptra. Da der Hinweis unbrauchbar geworden ist, gibt es nur noch einen, der den Weg dorthin zu kennen scheint: O’Connell.

Bereits die Reise nach Hamunaptra gestaltet sich äußerst gefahrvoll. Das ist jedoch nichts gegen die Gefahr, die in der versunkenen Stadt auf sie wartet. In unterirdischen Gewölben, die von Fallen wimmeln, stoßen Evelyn, Rick und Jonathan auf einen Sarkopharg. Binnen kurzem geöffnet, offenbart sich ihnen eine uralte Leiche, die auf seltsame Weise noch recht frisch wirkt. Unbeabsichtigt erweckt Evelyn den toten Imhotep zu neuem Leben. Fortan macht sich der Priester daran, jenen die Lebenskraft zu rauben, die sein Grab schändeten. Imhoteps magische Kräfte scheinen ihn unbesiegbar zu machen und selbst in Kairo sind die Abenteurer nicht vor ihm sicher. Als er schließlich Evelyn entführt, um durch ihr Opfer seine Geliebte Anck Su Namun wieder zum Leben zu erwecken, folgen Rick und seine Freunde ihm zurück nach Hamunaptra.

Meinung:
Da einige Jahre zuvor die klassischen Monster Dracula und Frankensteins Monster wieder im neuen Gewand auf die Leinwand gebracht worden waren, folgte nun die Mumie, deren gruseligste Vertreter bis dato wohl Boris Karloff und Christopher Lee gewesen waren.

Regisseur Stephen Sommers geht mit seiner Hommage an die klassische Monsterhatz einen völlig anderen Weg: Indiana Jones trifft die Mumie, sozusagen. Die Handlung ist rasant, durchsetzt mit effektvollem Grusel und einer gehörigen Portion Humor, der zeitweilig ein wenig Screwball-Charakter hat. Brendan Fraser als Rick O’Connell ist ein würdiger Ersatz für Indiana Jones und zeitlich betrachtet hätte es nichts ausgemacht, wenn er tatsächlich eine junge Version des bekanntesten Archäologen der Filmgeschichte gespielt hätte. Rachel Weisz, die bis dahin in weniger bekannten Filmen in Erscheinung getreten war, gelangte mit diesem Film zu größerer Popularität, was nicht zuletzt an ihrem schönen Spiel der mutigen, jedoch auch naiven Bibliothekarin Evelyn liegt. Die Charaktere harmonieren ziemlich gut miteinander. Den einen oder anderen Ausrutscher kann man verzeihen. John Hannah, bekannt aus "Vier Hochzeiten und ein Todesfall", spielt Evelyns Bruder eine Spur zu überzogen und Albernheiten scheinen im Angesicht eines Angriffs von Wüstenkriegern nicht gerade zum rechten Zeitpunkt zu geschehen.

So wie der Film durch seinen überdrehten Witz über das Ziel eine Spur zu weit hinausschießt, fährt er durch seine Special Effects wieder auf die Zielgerade zurück. Eines der Highlights ist das durch den Computer erzeugte Makeup von Imhotep während seiner Verwandlungsphase. Da Arnold Vosloo alias Imhotep bei den Dreharbeiten nicht durch irgendwelche Latex-Masken behindert wurde, konnte er sehr gut agieren, ohne fürchten zu müssen, sein Makeup zu ruinieren. Da das Special Effects Team mit zu den Vorreitern auf diesem Gebiet gehörte, dürfen ihnen kleine Schwächen nachgesehen werden. Beeindruckend bleiben die Szenen, in denen Imhotep zum Beispiel Fliegen spuckt, allemal.

Die Ausstattung des Films ist sehr gelungen, seien es Szenen im alten Ägypten oder in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Von ersteren hätte man sich mehr gewünscht - doch darauf musste bis Teil 2 gewartet werden.
Fazit: Auf innovative Weise wurde das Grusel-Genre zu neuem Leben erweckt, weshalb die Geschichte nicht passender hätte ausgewählt werden können. Spaßig, spannend, gruselig, die Mumie hat alles, was gut gemachtes "Popcorn-Kino" bieten kann.

[ mn ]


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Die Mumie (1999)


 Geschichte
 Anspruch
 Humor
 Gewalt
 Erotik


Regie: Sommers, Stephen
Kamera: Biddle, Adrian
Musik: Goldsmith, Jerry
Darsteller: Fraser, Brendan
Weisz, Rachel
Vosloo, Arnold
Hannah, John


ANIMATION
COMEDY
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HISTORIE
HORROR
SCIENCE FICTION
THRILLER


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