X-MEN:
Wolverine (Neu) #03

Verlag:
Panini ComicsHeft-Nummer: 3
Ausgabe: Heft
Original-Titel: The Brothers Part 3, Snikt! Part 3
Erschienen: 2004
Inhalt:
Bruderschaft – Teil 3
Die junge Frau stellt sich als Undercover-Cop heraus, die prompt einige zwielichtige Waffengeschäfte auffliegen lässt. Der kleine muskulöse Fremde bleibt verschwunden. Aber die junge Frau will nicht aufgeben. Irgendetwas stimmt mit dem Mann nicht.
Wolverine indes landet in der Heimatstadt des toten Mädchens Lucy, das er versprochen hat zu rächen. Wie so oft, wenn Wolverine irgendwo einkehrt, fällt der Empfang wenig herzlich aus. Mit dem Namen, den er in der Waffenszene herausgefunden hat, bringt er einige Einheimische dazu zu glauben, er sei ein Freund des Mannes, den er sucht. Was er jedoch zuerst findet, ist ein Verbündeter: den Vater von Lucy.
Joe ist seit dem Tod seiner Tochter ein gebrochener Mann. Als er erfährt, was Wolverine vorhat, rät er ihm dringend von seinem Vorhaben ab. Denn der Mann, den Wolverine sucht, ist der Sheriff dieser Kleinstadt.
Snikt! – Teil 3
Endlich erfährt Wolverine, was die Welt in der Zukunft so verändert hat.
Auf der Suche nach einem Weg, die Umwelt wieder zu reinigen, die die Menschheit in all den Jahrhunderten vergiftet hatte. Das von den Wissenschaftlern geschaffene Gegenmittel, eine Mikrobenart, entkam den Labors und mutierte zu einer eigenständigen Lebensform, die in der Tat den Kampf gegen den größten Vergifter aufnahm: den Menschen. Gegen die wachsende Übermacht des Organismus war die kleine Einsatzgruppe der Menschen machtlos.
Und der Rohstoff, der als einziger in der Lage ist, dem Organismus zu schaden, ist Adamantium. Dieses Metall geht zur Neige. So holte man Wolverine aus der Vergangenheit als lebendige Waffe.
Meinung:
Während die Erzählung "Die Bruderschaft" in gewohnter Krimimanier weitergeht und ihr Niveau beibehält und zusätzlich die Spannung steigert, wechselt "Snikt!" ein wenig seinen erzählerischen Stil.
Nach zwei Folgen erfährt Wolverine endlich, warum man ihn in die Zukunft zog. Angesichts der Bedrohung dürfte es sich um eine der größten Herausforderungen handeln, die sich ein Autor für diesen Charakter ausgedacht hat. Der Rückblick und die geschundene Welt sind wahrhaft apokalyptisch in Szene gesetzt. Einfache Farbspiele geben der Szenerie zusätzliches Gewicht.
Spätestens jetzt sollten Wolverine oder X-Men Fans in die Serie einsteigen (wenn sie es noch nicht getan haben), ansonsten verpassen sie etwas.
Bildquelle: Panini Comics[
mn ]
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