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Startseite » Comic » SUPERHELDEN » Batman - Die Nacht des Jägers

SUPERHELDEN: Batman - Die Nacht des Jägers

Verlag: Carlsen Comics
Ausgabe: Album
Original-Titel: Batman vs. Predator
Erschienen: 08 / 1993

Inhalt:
Die Schwergewichtsmeisterschaft von Gotham City ist in vollem Gange. Der Kampf ist brutal und ergötzt Gauner sowie normales Volk. Auf einem Schrottplatz verfolgt ein Mann in seinem Wohnwagen sitzend den Kampf im Fernsehen. Der Abend verläuft ruhig, bis der Wachhund des Mannes anschlägt. Rumtreiber haben auch des Nachts nichts auf einem Schrottplatz zu suchen. Der Mann hetzt seinen Hund hinaus in die Nacht, um mit dem Eindringling kurzen Prozess zu machen.
Die beiden, Mann wie Hund, sind nicht die letzten in dieser Nacht, denen der Garaus gemacht wird.
Wenig später genießt der Gewinner des Boxkampfes seinen Sieg mit seiner Freundin in einer Hotelsuite. Der Genuss währt nur kurz. Der geheimnisvolle Killer holt sich sein nächstes Opfer.

Mordserien in Gotham rufen stets den dunklen Ritter auf den Plan: Batman. Schneller, als ihm lieb ist, stößt er auf die Spur des Mörders, der sich mit Vorliebe Opfer sucht, die durch extreme Gewalttätigkeit aufgefallen oder wenigstens bewaffnet sind. Seine erste Begegnung fällt nur kurz aus, und Batman verliert seine Selbstsicherheit in keiner Sekunde. Versiert wie stets zuvor recherchiert er weiter. Bald findet er den Schrottplatz, den der Killer als Versteck für seine Trophäen gewählt hat. Und nun zeigt sich, dass Batman seinen Gegner absolut unterschätzt hat.

Während Batman alias Bruce Wayne seine Verletzungen, von denen Verbrennungen noch das mildeste sind, zwangsweise auskuriert, weitet der unheimliche Mörder sein Jagdrevier auf ganz Gotham aus. Die Zeit drängt.

Meinung:
Der englische Originaltitel der Geschichte verrät es bereits: Batman bekommt es mit dem Predator zu tun.
Crossover sind seit langem ein beliebtes Mittel, die unterschiedlichsten Figuren und Helden zu "kreuzen". Manchmal sind diese Mischungen seltsam, denkt man an Crossover von Superman und Hulk. Aber Batman und Predator passen zueinander. Die nächtliche Atmosphäre und der Dschungel der Großstadt, in welcher der Predator sein Unwesen treibt, sind für ihn kein ungewohntes Revier, wie die Figur mit dem Film "Predator 2" bewiesen hat.
Möglicherweise mag das auch die Anregung gewesen, diese Geschichte zu entwerfen. Würde es den Film nicht gegeben haben, wüsste der Comic auch in letzter Konsequenz zu gefallen. So allerdings wirkt er zu stark abgeschaut. Der Predator, der seine Beute aus den Reihen von Gangstern auswählt, ist nicht neu. Und Batman jagt ihm hinterher, wie er es mit jedem anderen Verbrecher oder Supergegner auch macht.
Trotzdem ist der Comic überdurchschnittlich. Alleine durch seinen Umfang nimmt er sich Zeit für Details, gönnt selbst den Opfern eine kurze Einführung, einen Moment, in dem sie sich dem Leser vorstellen können. Die Atmosphäre der Stadt, des Milieus ist gut eingefangen, weshalb die Geschichte lesenswert bleibt.

Mit den Jahren ist Batman härter geworden. Gerade in jüngster Zeit erscheint er allzu schnell bereit, seinen Gegner auch zu töten. Einer der Wendepunkte und Wegmarkierungen hin zu dieser aktuellen Tendenz mag auch diese Geschichte gewesen sein. Die Filme haben es vorgemacht. Der Predator ist kein Charakter, der einfach aufgibt. So auch hier. Der Schluss des Comics wirkt allzu bekannt – mit Ausnahme eines kleinen Details.

Unter dem Strich betrachtet ist der Comic für Fans beider Figuren lesenswert. Kinder sollten allerdings die Finger davon lassen, dafür ist der Gewaltfaktor zu hoch.

[ mn ]


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Autor: Dave Gibbons
Zeichner: Andy Kubert
Inker: Adam Kubert
Übersetzer: Uwe Anton


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