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SPIDER-MAN: Superman vs. Spider-Man

Verlag: Panini Comics
Ausgabe: Heft
Erschienen: 05 / 2005

Nostalgie pur: Superman trifft Spider-Man in dem berühmten Crossover der Verlage DC und Marvel aus dem Jahr 1976. Und da Helden alleine noch keinen Spaß machen, treffen sich hier auch die Bösewichte Lex Luthor und Dr. Octopus, um gemeinsame Sache zu machen.

In dieser Ausgabe erhält jeder der Protagonisten seinen Prolog. Die jeweiligen Einführungen sind der damaligen Zeit angemessen und bei weitem noch nicht so erwachsen, wie sie sich heute präsentieren. Superman tritt gegen einen Riesenroboter an, der sich seinen Weg durch Metropolis bahnt. Am Steuer sitzt Lex Luthor und folgt seinem Plan, die Star Labs zu bestehlen. Spider-Man will einen Einbruch verhindern und stößt dabei auf den wahren Drahtzieher: Dr. Octopus.
Beide Helden müssen gehörig Prügel einstecken, aber am Ende landen die beiden Superverbrecher doch im Gefängnis. Einen größeren Fehler kann wohl niemand begehen, als ausgerechnet diese beiden Gangster in benachbarte Zellen zu stecken.

Es kommt, wie es kommen muss: Luthor und Octopus verbünden sich, um den jeweiligen Gegner des anderen zu erledigen. Als bei einem Kongress in New York Lois Lane und Mary Jane entführt werden, verdächtigt Spider-Man zunächst Superman. Dank einer unbemerkten Bestrahlung mit rotem Sonnenlicht wird er unglaublich stark und kann sogar Superman gefährlich werden. Natürlich können die beiden Helden das Missverständnis aufklären.
Sie machen sich auf die Suche nach den wirklichen Entführern. Ihre Reise führt sie nach Afrika und sogar in den Weltraum. In typischer 70er Jahre Manier treten sie gegen zwei völlig durchgeknallte Feinde an, denn Lex Luthor hat nichts anderes im Sinn, als die gesamte Menschheit auszulöschen.

Den Comic-Fan erwartet ein pralles, viele Seiten starkes, nostalgisches Lesevergnügen. Der Hintergrund der Geschichte läuft zwar aktuelleren Crossovern entgegen (wie z. B. JLA und Die Rächer), aber was macht das schon? Der Leser wird seine Charaktere absolut wieder erkennen, wird sich über die sparsame Kolorierung freuen und den altmodischen Look der Seitenaufteilungen, die damals noch etwas unspektakulärer waren als heute.

Aber selbst heute, nach beinahe 30 Jahren macht die schlichte Geschichte einfach nur Spaß. Vielleicht hatte auch der Autor Gerry Conway seinen Spaß an der Umsetzung, denn die Dialoge sind einfach nur witzig und die Situationen sind prima ausgewählt. Wie Spider-Man sich fast seine Hände bricht, als er Superman verprügeln will, hat etwas von uramerikanischer Slapstick.
Zeichner Ross Andru und Tuscher Dick Giordano geben nicht nur ihr Bestes, sie machen ihre Sache sogar richtig gut. Sie gehören zu der Sorte Zeichner, deren Bilder mit heutigen Kolorierungsmöglichkeiten echte Knaller wären.

Fazit: Echte Fans dürfen diese Neuauflage dieses Crossovers der Ur-Helden der beiden Ur-Comic-Verlage aus den USA nicht verpassen. Und wer genau hinschaut, wird sogar entdecken, wo John Romita ein bißchen an den Zeichnungen von Peter Parker und M.J. geschliffen hat.

[ mn ]


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Superman vs. Spider-Man


 Geschichte
 Bilder
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 Humor
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Autor: Gerry Conway
Zeichner: Ross Andru
Inker: Dick Giordano
Übersetzer: Frank Neubauer
Co-Übersetzer: Verena Müller


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