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Startseite » Comic » FANTASY » Asanghia - Der Vorleser der Vam-Pyräi

FANTASY: Asanghia - Der Vorleser der Vam-Pyräi

Verlag: Epsilon
Ausgabe: Hardcover
Erschienen: 2006
ISBN: 3866930003
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Ein Krieg zieht auf. Der Planet Gharan erlebte bisher nur kleinere Scharmützel, Übergriffe wilder Vampire. Doch nun drohen sie mit einem Überfall auf die Minensiedlung Doathan.
Diese Situation bringt die friedliebenden Vampire, die innerhalb der Mauern von Doathan leben, in Bedrängnis. Viele Bewohner warten nur darauf, den Vampiren zu schaden. Unter den friedlichen Vampiren befindet sich die junge Asanghia. Entgegen ihrem Willen wird sie in ein gefährliches Abenteuer hineingezogen.

Der Vorleser der Vam-Pyräi ist geflohen. In seinem Gepäck befindet sich ein uraltes Dokument, das zu vorbezeichneter Zeit dem Volk der Vampire vorgelesen werden soll. Dieses Dokument könnte eine Wende in der Kultur der Vampire herbeiführen. Doch, was geschieht, wenn jemand die Lesung manipuliert? Der Vorleser bittet die Menschen um Hilfe, eine Bitte, der die Menschen aus Doathan nur mit Misstrauen nachkommen.
Eine kleine Gruppe macht sich auf den Weg ins weit entfernte Queatz Kar. Asanghia, friedliche Vampirin, soll dem Krieger Fadelloe helfen, das Ziel zu erreichen.

Asanghia 1 – Der Vorleser der Vam-Pyräi ist kein Erstlingswerk. Autor und Zeichner Martin Frei ist bereits recht lange im Bereich Comics zu Hause.
Der Comicblog berichtete bereits über eine seiner Arbeiten: Tatort – Zweierlei Blut. Hat er mit seiner zeichnerischen Arbeit über Schimanski einen absolut bodenständigen Krimi abgeliefert, stellt der Ausflug auf den Planeten Gharan einen ziemlichen Genre-Wechsel dar. Auch im Vergleich zu anderen Produktionen wie Gregor Ka (SciFi, alternativer Realitätsstrang) oder Beiträgen in MAD. Stilistisch beschreitet Frei einen anderen Weg. Die Outlines sind fetter, so manche Figur einen stärkeren Cartoon-Touch und wirkt weniger realistisch gezeichnet als es noch in Gregor Ka oder im Tatort der Fall war.

Asanghia bietet eine schöne neue Fantasy-Welt. Ich bin seit langem Fan von Vampiren in aller Art von Geschichten. Mit Asanghia steht eine Vampirin im Mittelpunkt, der es vor Blut graust. Im Gegensatz dazu haben die wilden Vampire alles, was der Leser von diesen Bestien gewohnt ist – außer der Unsterblichkeit. Dieses kleine, nicht unwesentliche, Detail sähen die Vampire gerne erfüllt, weshalb es an Asanghia und dem Krieger Fadelloe ist, dies – mit etwas Hilfe – zu verhindern.
Die junge Frau ist dank ihrer Jagdfähigkeiten kämpferisch nicht unbegabt. Erfreulicherweise ist ihr Charakter so angelegt, dass sie wirkliche Schwierigkeiten hat, das Abenteuer zu überstehen. Nach und nach lernt sie dazu, auch dank des Vorbilds ihres Kampfgefährten.
Am Ende, so viel kann verraten werden, denn etwas anderes wäre die Überraschung schlechthin, steht eine erfahrenere Asanghia, die auf neue Abenteuer wartet. Und natürlich kann sie auch auf neue Freunde zurückgreifen.

Zuri Dip, der Chef der Sicherheitsgarde von Doathan, erinnert rein äußerlich an James Coburn oder Christopher Lee. Das kann Zufall sein. Ob nun nachempfunden oder nicht, Dip agiert nicht wie der Kommandant einer Sicherheitsgarde, dafür legt er zu viel Feigheit an den Tag. Die Art und Weise der handelnden Figuren ist gegenläufig zu bekannten Szenarien und Charakteren, weshalb die Überraschungen beim Lesen vorprogrammiert sind.
Es gibt auch kleine Anspielungen, die natürlich auch Zufall sein können, vielleicht auf einer Recherche von historischen Kleidungen beruhen. Das aristokratische Äußere der Fürsten der wilden Vampire erinnert ein wenig an jüngere Verfilmungen des Themas. Der Fürst selbst ist beinahe karrikiert.
Der gewählte Zeichenstil täuscht auf den ersten Blick. Es geht ziemlich zur Sache, was nicht zuletzt an der blutgierigen Darstellung der Vampire liegt.
Wie es zu einer ordentlichen Fantasy-Geschichte gehört, kommt es hier zu zahlreichen Kämpfen, dramatisch, mal in Duellen, mal gegen ganze Horden und immer ordentlich spannend.

Daumen rauf für eine feine Fantasy-Geschichte!

[ mn ]


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Autor: Martin Frei
Zeichner: Martin Frei


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