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Startseite » Comic » FANTASY » Mystic #13

FANTASY: Mystic #13

Verlag: Crossgen
Heft-Nummer: 13
Ausgabe: Heft

Giselle schlägt weiter über die Stränge. Ein Umstand, der die verstorbenen Gildemeister, die Giselle ihre Macht geben, zusehends erzürnt. Selbst die Geduldigsten unter ihnen müssen zugeben, dass, falls ihr charakterlicher Verfall anhält, sie ihr die Zauber verweigern werden, die Giselle bisher unterstützten.
Was Giselle nicht weiß: Sie ist nur der Spielball in einem größeren Spiel. Plötzlich erscheint ein Gesandter der Ersten und ehe Giselle sich versieht, steht sie Lady Ingra gegenüber, Herrscherin über das Haus Sinister. Nach und nach enthüllt sich die Wahrheit. Als Giselle Animora besiegte, ging ein großer Teil der Kraft der Feindin auf Giselle über. Diese Kraft soll es Giselle ermöglichen, Ingra zu besiegen. Doch zu Animoras Unglück ist Ingra viel zu schlau für einen solchen Plan.

Später. Gesund und unverletzt kehrt Giselle nach Ciress zurück. Der verlorene Kampf gegen Ingra ist nichts gegen das Unglück, was sie zu Hause erwartet. Ihr Freund Thierry und ihre Schwester Genevieve, Gildemeisterin der Noveau, eng umschlungen, sich küssend.
Schnell gesteht sich Giselle ein, dass sie die Mitschuld daran trägt. Und wenn sie ganz besonders ehrlich zu sich ist, passt Thierry sowieso besser zu ihrer Schwester. Zusätzlich muss Giselle den Geistern der verstorbenen Gildemeister beweisen, dass sie würdig ist, deren Kräfte zu benutzen. Ein langer Weg liegt vor ihr. Genevieve nimmt sich ihrer an, zeigt ihr, dass Giselle nicht die erste ist, die lernen musste mit ihren Kräften und ihrem Leben umzugehen.
Für einen kurzen Moment ist das Leben schön. Allerdings gibt es noch jemanden, der Giselle benutzen möchte: Duke. Dämonisch, ein Skelett, welches Hautlappen benutzt, um sich als Mensch zu tarnen. Giselle hat keine Wahl. Zum Wohl ihrer Schwester muss sie gegen den Duke kämpfen.

Der erste Teil des vorliegenden Bandes überrascht mit einem Crossover. Lady Ingra, eine der Protagonistinnen der CrossGen-Serie The First holt Giselle in ihr Reich und zeigt der jungen Zauberin, was echte Macht ist. Die Auseinandersetzung der beiden Frauen ist ein optischer Knaller, der teilweise mit ganzseitigen oder sogar doppelseitigen Bildern aufwartet.
Als Zückerchen enthüllt sich dem Leser Animoras Herkunft.

Hat Zeichner Fabrizio Fiorentino seine Arbeit schon sehr gut gemacht, legt Zeichner Al Rio noch eines drauf. Seine Zeichnungen sind noch eine Spur filigraner und seine Frauen, die zweifelsohne im Mittelpunkt von Mystic stehen, sehen noch ein klein wenig besser aus. Die Figur des Duke ist ein kleines bisschen seltsam anzuschauen, Kopf und Hände sind mit Haut überzogen, der Rest ist ein Skelett. Wenn sich Knochenbestandteile von ihm in Maschinengewehre verwandeln, fühlt man sich einen Moment an die Maske erinnert.
Andererseits gehört derartiges zur Welt von Ciress und ist nur ein weiteres Merkmal der magischen Umgebung.

Unter dem Strich kann gesagt werden, dass die Geschichte im ersten Teil wegen des stimmigen Crossovers besser ist, während sie im zweiten Teil grafisch ansteigt und dramatisch nicht so ganz mitkommt. Allerdings bleibt es wieder ein rundum gelungenes Comic-Vergnügen, das mit einem tollen Einfallsreichtum aufwarten kann.

[ mn ]


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Mystic #13


 Geschichte
 Bilder
 Farbe
 Anspruch
 Humor
 Gewalt
 Erotik


Autor: Tony Bedard
Zeichner: Fabrizio Fiorentino
Co-Zeichner: Al Rio
Inker: Matt Ryan
Co-Inker: Roland Paris
Farbe: Andrew Crossley
Co-Farbe: Matt Milla


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